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Sandpumpe für Schwimmbecken: Dimensionierung und Installation

„Sandpumpe“ bedeutet in der Praxis Monoblock — Pumpe, Filter und Mehrwegeventil sind auf einer Platte montiert. Die Größe wird nicht durch die Motorleistung, sondern durch die fließenEin Pool von 8 × 4 × 1,5 m (48 m³) benötigt ca. 12 m³/hDie Sandmenge ist keine Schätzungsfrage – D400 fasst 50 kg, D500 etwa 90–100 kg, D600 etwa 125 kgWird diese Zahl überschritten, wird der Sand zurück ins Becken gedrückt.

Nachfolgend finden Sie Details, die in der Bedienungsanleitung des Geräts üblicherweise fehlen: die Positionierung des Monoblocks im Verhältnis zum Wasserspiegel, die Anschlussreihenfolge, die Vorgehensweise bei der ersten Inbetriebnahme und wann ein Monoblock nicht die richtige Wahl ist. Wenn Sie einen kompletten Maschinenraum ausstatten, beginnen Sie mit der Anleitung durch Schwimmbadtechnik und -ausrüstung.

Was genau ist eine „Sandpumpe“?

Die Bezeichnung ist technisch nicht ganz korrekt, hat sich aber eingebürgert, daher verwenden wir sie. Die Pumpe selbst filtert nichts – das übernimmt der Sandbehälter. Was als „Sandpumpe“ verkauft wird, ist eine dreiteilige Baugruppe:

  • Pumpe mit einem Vorfilter (Korb), der Wasser aus dem Pool ansaugt.
  • Filterschüssel mit Quarzsand oder Aktivglas.
  • Mehrwegeventil wodurch die Richtung des Wassers bestimmt wird – Filtration, Waschen, Spülen, Zirkulation, Ableitung, geschlossen.

Monoblock oder separate Komponenten: Ein Monoblock-System ist dasselbe, nur werkseitig vormontiert und mit weniger Verbindungsstellen, an denen Fehler passieren können. Der Vorteil liegt in der schnellen Montage und dem Preis. Der Nachteil ist, dass man an die vom Hersteller gewählte Kombination gebunden ist – benötigt man später einen größeren Filter, muss die gesamte Anlage ausgetauscht werden, nicht nur der Tank. Bei einem Betonpool mit separatem Technikraum führen wir üblicherweise folgende Schritte durch: separate Pumpe Und separater Filter eben wegen dieser Freiheit.

Welche Größe soll ich wählen?

Gleiche Berechnung wie für jede Filtration: Durchfluss = Poolvolumen ÷ Zeit einer ÄnderungIn Deutschland ist es üblich, bei privaten Schwimmbädern im Zweischichtbetrieb pro acht Betriebsstunden zu arbeiten, daher lautet die Formel (Volumen × 2) ÷ 8.

Schwimmbad Volumen Angeforderter Ablauf Monoblock aus unserem Angebot Preis
5 × 3 m ≈ 20 m³ 5,0 m³/h Galaktischer D380 (5 m³/h) 830 €
6 × 3 × 1,4 m 25,2 m³ 6,3 m³/h Galaktische D500 (10 m³/h) 935 €
7 × 3,5 × 1,4 m 34,3 m³ 8,6 m³/h Galactic D500 (10 m³/h) 935 €
8 × 4 × 1,5 m 48 m³ 12,0 m³/h oberhalb des Monoblocks — separate Pumpe und Filter

Das sollte man laut aussprechen: Monobloc hat eine Obergrenze, und die am häufigsten nachgefragte Dimension 8 × 4 m liegt bereits darüber. Unsere Monoblock-Systeme decken bis zu 10 m³/h ab, ein 48 m³ großes Becken benötigt 12 m³/h. Sie können es mit längeren Betriebszeiten auch mit 10 m³/h betreiben, aber dann wählen Sie diesen Kompromiss bewusst, nicht zufällig.

Wie viel Sand kommt hinein?

Dies ist die Zahl, die am häufigsten geschätzt und am häufigsten falsch angegeben wird. Laut den Anweisungen von pooldoktor.at ergeben sich folgende Mengen pro Durchmesser des Behälters:

Durchmesser des Behälters Sandmenge Bemerkung
D400 50 kg eine Granulation
D500 90–100 kg eine Granulation
D600 125 kg eine Granulation
D750 300 kg in Schichten: 75 kg Grobkorn 2,0–3,0 mm + 225 kg Feinkorn 0,7–1,2 mm

In größeren Behältern wird der Sand in Schichten: unten, um die Sammeläste herum, gröber, darüber feiner. Deshalb bieten wir auch an gröbere Körnung — Es handelt sich dabei nicht um schlechteren Sand als die darunter liegende, tragende Schicht.

Häufiger Fehler: Gießen Sie „zur Sicherheit noch etwas mehr“ ein. Die Anweisungen sind eindeutig – die Füllmenge ist auf dem Behälter selbst angegeben und muss unbedingt eingehalten werden. Andernfalls wird der Sand in den Pool gespült.Oberhalb des vorgeschriebenen Füllstands ist nicht genügend Platz vorhanden, damit das Filtermaterial beim Waschen aufsteigen und sich auflösen kann. Daher wird ein Teil davon durch das Ventil in den Pool gespült. Das Entfernen des Sandes vom Poolboden ist eine halbtägige Arbeit und lässt sich problemlos vermeiden.

Schneller Gewinn beim Laden: Füllen Sie den Behälter halb mit Wasser, bevor Sie den Sand einfüllen, und verschließen Sie die Öffnung des mittleren Rohrs mit der Hand oder einem Stöpsel. Das Wasser dämpft das Herabfallen des Sandes, sodass die Auffangvorrichtungen am Boden nicht brechen, und die verschlossene Öffnung verhindert, dass Sand direkt in das Rohr fällt. Ein abgebrochener Auffangbehälter ist von außen nicht sichtbar – Sie werden es erst bemerken, wenn über Monate hinweg Sand in Ihren Pool gelangt.

Sandmenge pro Filterschüsseldurchmesser und Medienschichten

Wo kann der Monoblock platziert werden?

Es gibt zwei feste Grenzwerte und einige praktische Regeln.

Höhenunterschied je nach Wasserstand. Gemäß derselben Anleitung kann die Baugruppe höchstens an folgenden Stellen installiert werden: 3 m unter oder 3 m über den Wasserstand im Pool. Wenn er über dem Wasserspiegel liegt, sollte er selbstansaugende Pumpe und Rückschlagventile — andernfalls verliert die Pumpe bei jedem Stopp Wasser und saugt beim nächsten Mal Luft an.

Unter Wasser ist es immer einfacher. Das Wasser fließt dann von selbst zur Pumpe, ein manuelles Befüllen entfällt. Deshalb wird der Maschinenraum für eingelassene Schwimmbecken fast immer direkt neben dem Becken im Erdreich errichtet.

Praktische Regeln aus der Aufführungspraxis:

  • Trocken und luftig. Der Pumpenmotor wird durch Luft gekühlt. Ein geschlossener, nicht belüfteter Raum verkürzt seine Lebensdauer.
  • Bodenablauf. Durch das Waschen des Filters dringt Wasser ein, und die Dichtungen werden schließlich undicht. Ein Maschinenraum ohne Abfluss wird früher oder später überflutet.
  • Zugang von allen Seiten. Die Abdeckung des Vorfilters wird wöchentlich geöffnet und das Ventil von Hand gedreht. Wenn der Servicetechniker nicht herankommt, können Sie es auch nicht.
  • So nah wie möglich am Pool. Jeder Meter Rohr und jeder Rohrbogen erhöht den Widerstand, den die Pumpe überwinden muss.
  • Der elektrische Anschluss wird von einem autorisierten Elektriker durchgeführt. Der Poolbereich und der Maschinenraum sind Bereiche mit festgelegten Schutzzonen – dort gehört kein Verlängerungskabel hin.

In welcher Reihenfolge werden die Verbindungen hergestellt?

Der Weg des Wassers ist immer derselbe, unabhängig vom Hersteller:

  1. Skimmer und Bodenabsaugung → Saugleitung zur Pumpe.
  2. Pumpe (mit Vorfilterkorb) → Druckleitung zum Ventil.
  3. Mehrwegeventil → Filterschüssel.
  4. Vom Filter → Rückkehr zu den Pooldüsen.
  5. Vom Ventil → separate Zeile gemäß Abfluss (zum Waschen und Entleeren).

Die Abflussleitung wird am häufigsten vergessen oder mit einem Schlauch provisorisch repariert. Bei jeder Filterreinigung fließt Wasser hindurch – bei mittelgroßen Filtern fast eine Tonne pro Reinigung. Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Wasserversorger nach den Abflussbestimmungen für Poolwasser, bevor Sie etwas an den Abfluss anschließen.

Es betrifft jede Zeile AbsperrventilOhne sie müsste bei jedem Dichtungswechsel oder jeder Korbreinigung die Hälfte der Anlage geleert werden.

Erste Inbetriebnahme

Die Abfolge, die die drei häufigsten Anfängerfehler verhindert:

  1. Stellen Sie das Ventil auf „Rückspülung“ und schalten Sie dann die Pumpe ein. Neuer Sand enthält Staub und kleine Partikel, die sonst direkt ins Becken gelangen würden. Waschen Sie so lange, bis das Wasser im Schauglas klar ist.
  2. Anschließend 20–30 Sekunden lang „spülen“. Dadurch setzt sich das Medium ab und das trübe Wasser wird aus den Sammelrohren verdrängt.
  3. Erst dann zur „Filtration“. Notieren Sie den Druck, den das Manometer dann anzeigt – das ist Ihr Nullpunkt bei sauberem Medium, ein Referenzwert für die nächsten zehn Jahre.

Profi-Tipp: das Ventil dreht nur wenn die Pumpe ausgeschaltet istDurch die Drehung unter Druck wird die Ventildichtung zerstört, ein Defekt, der sich erst Monate später als ständiges Auslaufen von Wasser in den Abfluss bemerkbar macht – so verbringt der Besitzer Monate damit, den Pool wieder aufzufüllen und nach einem Riss zu suchen, der gar nicht existiert.

Anschlussdiagramm für eine Monoblock-Sandpumpe für Schwimmbäder

Wartung während der gesamten Saison

Filterwäsche beginnt Manometer, nicht KalenderDie Quelle gibt an, dass eine Reinigung erforderlich ist, wenn der Druck etwa erreicht. 1,0 barIn der Praxis ist ein Anstieg ein zuverlässigerer Indikator. 0,3–0,5 bar oberhalb Ihres Nullpunkts, da der Absolutwert von System zu System variiert.

Zusätzlich wöchentlich:

  • Leeren Sie den Vorfilterkorb. Ein voller Korb blockiert die Pumpe genauso effektiv wie ein verstopfter Filter.
  • Prüfen Sie den Wasserstand. Unterhalb der Mitte des Abschäumers beginnt die Pumpe Luft anzusaugen.
  • Hören Sie die Pumpe. Eine Veränderung des Klangs hin zu einem „Kiesel“-Geräusch bedeutet, dass sich Luft im System befindet oder Kavitation auftritt – schalten Sie das System ab und untersuchen Sie die Ursache, bevor Sie fortfahren.

Für den Winter: Pumpen und Filter entleeren, Ventil in Mittelstellung belassen, damit die Dichtung nicht dauerhaft an derselben Stelle gedrückt wird, und bei Außenmaschinenraum die Baugruppe demontieren und einlagern. Der Sand muss nicht entfernt werden.

Häufig gestellte Fragen

Welche Größe sollte die Sandpumpe haben?

Die Durchflussmenge wird anhand des Wasserdurchflusses, nicht der Leistung, berechnet. Berechnen Sie den Durchfluss wie folgt: (Poolvolumen × 2) ÷ 8, wenn Sie zwei Wasserwechsel innerhalb von acht Betriebsstunden anstreben. Ein Pool mit den Maßen 6 × 3 × 1,4 m (25,2 m³) benötigt 6,3 m³/h, ein Pool mit den Maßen 8 × 4 × 1,5 m (48 m³) hingegen 12 m³/h. Die in unserem Angebot enthaltenen Monoblock-Systeme erreichen eine Durchflussmenge von bis zu 10 m³/h. Für Pools ab 8 × 4 m benötigen Sie daher eine separate Pumpe und einen separaten Filter.

Wie viel Sand gelangt in die Pumpe?

Die Füllmenge hängt vom Durchmesser des Behälters ab: D400 fasst 50 kg, D500 etwa 90–100 kg, D600 etwa 125 kg und D750 insgesamt 300 kg in zwei Schichten – 75 kg grober Sand (2,0–3,0 mm) unten und 225 kg feiner Sand (0,7–1,2 mm) darüber. Die genaue Menge ist auf dem Behälter angegeben und muss unbedingt eingehalten werden. Wird mehr Sand eingefüllt als vorgeschrieben, gelangt er beim Reinigen ins Becken.

Wie installiert man eine Sandpumpe?

Das Gerät wird maximal 3 m unterhalb oder oberhalb des Wasserspiegels im Pool installiert. Bei einer Installation oberhalb des Wasserspiegels sind eine selbstansaugende Pumpe und Rückschlagventile erforderlich. Der Aufstellungsort muss trocken und gut belüftet sein, über einen Bodenablauf verfügen und von allen Seiten zugänglich sein. Das Wasser durchläuft folgende Wege: Skimmer → Pumpe → Mehrwegeventil → Filter → Rücklauf in den Pool, wobei eine separate Leitung vom Ventil zum Spülablauf führt. Der elektrische Anschluss wird von einem zertifizierten Elektriker durchgeführt.

Nächster Schritt

Berechnen Sie vor dem Kauf die benötigte Durchflussmenge anhand des Poolvolumens und prüfen Sie am geplanten Aufstellungsort zwei Dinge: den Höhenunterschied zum Wasserspiegel und das Vorhandensein eines Abflusses. Diese beiden Punkte entscheiden darüber, ob die Installation in einem Nachmittag erledigt ist oder ein größeres Bauprojekt darstellt.

Monoblöcke, separate Pumpen, Filter und Medien können eingesehen werden in Kategorie MaschinenraumWenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Monoblock für Ihren Pool ausreicht, Teilen Sie uns bitte die Abmessungen des Pools und den geplanten Standort des Maschinenraums mit. — Wir beantworten Anfragen in der Regel innerhalb von 24 Stunden und teilen Ihnen offen mit, wenn ein Monoblock für Ihr Bauvorhaben zu klein ist.

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